Ergänzungsantrag der BLB zum Thema kostenfreier Beselicher Wochenspiegel für alle Haushalte - 15.6.2011

Nachdem die SPD den Antrag gestellt hatte, den Beselicher Wochenspiegel pauschal an alle Haushalte zu verteilen, erfolgte seitens der BLB ein Ergänzungsantrag, da uns bei genauerer Betrachtung schnell deutlich wurde, dass wir uns im Unterschied zur SPD eigentlich eine kostengünstigere Lösung vorstellen. Die Bürgerliste Beselich konnte sich daher dem Antrag der SPD nur bedingt anschließen. Zwar sind wir auch der Auffassung, dass die Bürger einen Anspruch auf kostenlose Zusendung des Informationsblattes haben, jedoch sollte dies aus Kostengründen nur den Bürgern Zuteil werden, die dies auch beantragen.

 

U. E. macht es keinen Sinn, das Wochenblatt pauschal zu verteilen, wenn zu erwarten ist, dass es zum Teil ungelesen im Altpapier landet. Hier gilt es, eine intelligente Lösung im Hinblick auf eine möglichst effektive Kostenbegrenzung, die wir immer im Blick haben sollten, zu finden.

 

Die Bürger sollen daher auch die Möglichkeit erhalten, sich für den Bezug einer Onlineversion (zusendung eines Newsletters) zu entscheiden, wodurch die Kosten für Druck und Verteilung vermutlich erheblich reduziert werden könnten. Damit sich die Bürger möglichst mehrheitlich für den Bezug der Onlineversion entscheiden, sollte entweder ein entsprechender finanzieller oder sonstiger Anreiz geschaffen werden.

 

Die Bürgerliste stellt also folgenden Änderungs- oder Ergänzungsantrag:

 

Die Gemeindevertretung möge beschließen, dass alle Haushalte, die den entsprechenden Antrag stellen, den Beselicher Wochenspiegel kostenlos erhalten. Dabei soll es die Möglichkeit geben, den Wochenspiegel entweder in einer Onlineversion oder in Papierform zu beziehen. Um die kostengünstigere Onlineversion bei den Bürgern zu favorisieren, soll ein entsprechender und noch näher zu bestimmender Anreiz geschaffen werden.

 

 

Thematisierung erfolgte in der Gemeindevertretersitzung vom 15.6.11:

 

Es wurde weder über den Antrag der SPD noch über den Antrag der BLB abgestimmt. Vielmehr wurde die Thematik mit anderen Themen (Öffnungszeiten, Bürgertelefon, Internetauftritt) an den Gemeindevorstand verwiesen, der bis Oktober ein entsprechendes Konzept entwickeln soll.