09.02.2014


Die Ergebnisse des Projektes Klappe auf - Jugend redet mit" sind den Gemeindevertretern bis heute noch nicht vorgelegt worden. Dies haben wir zum Anlass genommen, die Jugendpflege Beselich insgesamt kritisch zu hinterfragen und eine entsprechende Anfrage an den Gemeindevorstand zu richten. Anfrage vom 13.12.13

Projekt "Mach die Klappe auf - Jugend redet mit"

21.02.2013

Vor einem Jahr startete das teilweise durch Bundesmittel (VIDETO) geförderte Projekt "Klappe auf - Jugend redete mit" der Jugendhilfen Beselich, Dornburg, Waldbrunn und Merenberg. Am 19.04.13 wurden Mandatsträger, Jugendliche und alle Interessierte zum Projektabschluss in das Beselicher Rathaus eingeladen, um die Projektergebnisse kennenzulernen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch 2 Bands aus dem hiesigen Raum. Leider fand die Veranstaltung weder bei Eltern noch bei den Jugendlichen die Resonanz, die man aufgrund der Thematik hätte erwarten können.

 

In einer 6-seitigen Hochglanzbroschüre stellten die Jugendpflegerinnen  die Zielsetzung, den wissenschaftlichen, bzw. methodischen Ansatz und den zeitlichen sowie materiellen Aufwand des Projekts dar. Die Projektergebnisse waren in der Broschüre allerdings nicht enthalten, sondern wurden mündlich vorgetragen. Zusammengefasst haben sie den Wunsch der Jugendlichen nach besseren öffentlichen Verkehrsmitteln und nach jugendspezifischen Angeboten in den jeweiligen Jugendhäusern zum Inhalt.

 

Die Ergebnisse können bislang jedenfalls als recht dürftig bezeichnet werden. Bleibt für die Mandatsträger nur zu hoffen, dass die geplante Einzelvorstellung der Ergebnisse in den jeweiligen Gemeindegremien ergiebiger ausfallen wird. Immerhin wurde das Projekt mit 8000,- € finanziert, wovon jede der vier Gemeinden einen Anteil von 1500,- € aufbringen musste. Gespannt darf man wohl auch auf die per Video aufgezeichneten Antworten der Jugendlichen sein, die bisher aus Anonymitätsgründen den Mandatsträgern leider vorenthalten wurden. Von besonderem Interesse ist auch, welche Anzahl von Jugendlichen im Projektbereich Beselich überhaupt erreicht werden konnten und welchen Peergroups die Jugendlichen angehörten.

 

Fotos der Abschlussveranstaltung am 19.04.2013

Presseberichte zum Projektabschluss

Antrag auf Veranstaltung eines Jugendforums mit Unterstützung des Jugendbüros Beselich

21.08.2012

Schön zu sehen, dass der Antrag der Bürgerliste Beselich (BLB) vom 19.07.2011 an die Gemeindevertretung, nach einem Jahr der Vorbereitung, in die Umsetzungsphase geht. Nicht nur das. Man hat sich sogar mit drei weiteren Kommunen vernetzt und ein gemeinsamens Projekt daraus gemacht. Vorausgegangen waren unserem Antrag zwei Gespräche im Jugendbüro mit Frau Schardt (Vertretung von Frau Müller-Wendt) in der ersten Jahreshälfte 2011. Unser Antrag wurde in der Gemeindevertretersitzung vom 15. August 2011 in den Ausschuss AJSSSK (Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Sport und Kultur) verwiesen und dort zweimal beraten.

 

Bei der ersten Beratung war Frau Schardt anwesend, bei der zweiten am 08.02.2012 Frau Müller-Wendt selbst. Auf ihren Wunsch hin wurde das "Jugendforum" (Antragstext Bürgerliste Beselich) in ein "Projektforum Jugend" umbenannt. Die Art und Weise der Durchführung wurde in die Zuständigkeit des Jugendbüros Beselich gelegt. Durch eine Teilnahme an einem Seminar für Jugendpflegerinnen im Januar 2012 konnte darüber hinaus durch diese der Vorschlag der BLB noch  "modernisiert" werden.

 

Hatten wir noch vorgeschlagen, die Jugendlichen zu einer Veranstaltung / Befragung in eines der Beselicher Bürgerhäuser einzuladen und mit einem Bus dort hinzu bringen, schlug Frau Müller-Wendt vor, die Jugendlichen an den Plätzen an denen sie sich für gewöhnlich aufhalten, mit einer Videokamera zu besuchen / zu befragen. Natürlich gibt es jetzt dazu zeitgemäß den passenden Internetauftritt. Wir wollten es unter das Motto stellen "Wo drückt der Schuh?", das Jugendbüro nennt es aktuell "Mach die Klappe auf!" Lediglich die Wahl der Mittel zum Erreichen des gemeinsamen Zieles haben sich gegenüber dem ursprünglichen Antrag der BLB geändert. Trotzdem ist dieser noch zu erkennen.

 

Es ging von Anfang an und geht aktuell immer noch darum, zu erfahren, wie die Jugendlichen ticken, was ihre Sorgen und Nöte sind und wo die Kommune bei Problemen Hilfestellung geben kann (Antragstext Bürgerliste Beselich und Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden und Mitglieder des AJSSSK). Leider wurde es versäumt beim Pressetermin zu erwähnen, dass dieses Projekt auf eine Initiative (Antrag) der Bürgerliste zurückgeht.

NNP - 21.08.12 - Mach' die Klappe auf - Gemeinden wollen Jugendliche nach ihrer Meinung fragen.
NNP-21 8 12-Jugendforum.pdf
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15.08.2011

Die Bürgerliste Beselich stellt den Antrag, die Gemeindevertretung Beselich möge beschließen, parteiübergreifend in Zusammenarbeit mit dem Beselicher Jugendbüro (BJB) ein Jugendforum für alle Beselicher Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren zu veranstalten.

 

Es geht darum, die Probleme der Jugendlichen zu erfassen (Wo drückt der Schuh?) und falls machbar, dafür Lösungen in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Jugendbüro anzubieten und die gewonnenen Erkenntnisse generell in die Jugendarbeit der Gemeinde einfließen zu lassen.

 

Vorprüfung:

Bisher haben zu diesem Vorhaben zwei Gespräche zwischen der BLB und der Leiterin des Beselicher Jugendbüros stattgefunden. Man kam überein, eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Konzeptes zur Durchführung des Jugendforums aufzustellen. Außer der Leiterin des BJB sollte das Team noch folgende Mitglieder haben: drei für das Jugendbüro ehrenamtlich tätige Jugendliche, ein Mitarbeiter des Jugendbildungswerkes und je ein Vertreter der in der Gemeindevertretung vertretenen Parteien oder Wählergruppen.


Antragsbegründung:

Nur für Probleme, die erkannt wurden, lassen sich auch Lösungen schaffen. Die Jugend hat schon immer, und besonders in der heutigen Zeit, eine andere Denke als die Generation der Eltern und fühlt sich oft missverstanden. Daraus resultierende Konflikte werden oft zu spät erkannt. Es soll versucht werden, zusammen mit Jugendlichen und kompetenten Erwachsenen Konfliktpotentiale zu erfassen. Dazu sollen innerhalb der Veranstaltung anonym Fragebogen ausgefüllt, Kartenabfragen in Kleingruppen vorgenommen und - wenn möglich - offene Diskussionen geführt werden. Die Ergebnisse sollen der Gemeindevertretung, dem Gemeindevorstand, dem Jugendbüro und der kommunalen Verwaltung für die künftige kommunale Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden.

Der Antrag der Bürgerliste Beselich (BLB) wurde in der Gemeindevertretersitzung am 15. August 2011 unter TOP 8 aufgerufen. Nach einer Diskussion wurde der Antrag zur weiteren Bearbeitung in den Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Sport und Kultur (AJSSSK) verwiesen.

 

Dieser behandelte das Thema in seiner Sitzung am 28. September 2011 wie folgt:

 

Vertreter der Fraktionen von CDU und „Neue Mitte" konnten dem Antragstext (siehe oben) und den weiteren mündlichen Erläuterungen nicht entnehmen, welche Ziele mit der Veranstaltung eines Jugendforums genau verfolgt werden sollen. Darüber hinaus wusste man einzuschätzen, dass nur sehr wenige Jugendliche der Einladung zu einem Jugendforum Folge leisten würden.

 

Von der SPD wurde auch noch einmal ein ähnliches Projekt der Jugendpflegerin Müller-Wendt ins Gespräch gebracht. Inhaltliche Details dazu lagen aber nicht vor. Dieses Projekt war den Verlautbarungen zufolge zusätzlich mit Seniorenarbeit verknüpft und wurde vor etwa drei Jahren aus Kostengründen von der Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde eine Abstimmung über den Antrag der Bürgerliste Beselich auf eine der nächsten Sitzungen des AJSSSK vertagt.