16.11.2020

 

Den nachfolgenden Antrag hat die Bürgerliste in der Gemeindevertretung am 16.11.2020 gestellt, um den Verfall des Wegekreuzes aufzuhalten.

 

Die Gemeindevertretung möge beschließen, die Eigentumsverhältnisse des denkmalgeschützten Wegekreuzes an der Ecke Auer Weg / L3022 vom Katasteramt (Amt für Bodenmanagement Limburg) klären zu lassen und in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde eine Restaurierung in die Wege zu leiten.

 

Begründung:

Die Schäden an dem denkmalgeschützten Wegekreuz werden von Jahr zu Jahr größer.  Schon seit geraumer Zeit bemüht sich ein Beselicher Denkmalschützer darum die Eigentumsverhältnisse zu klären, um eine Restaurierung des Kreuzes in die Wege zu leiten. Vom Bauhof wird behauptet das Kreuz würde dem Eigentümer des angrenzenden Ackerlandes gehören. Der Eigentümer des Ackerlandes behauptet aber es stehe auf Gemeindeeigentum (Bürgersteig). Eine telefonische Nachfrage beim Katasteramt in Limburg (Amt für Bodenmanagement Limburg) erbrachte keine Klarheit in der Sache. Die Mitarbeiterin schlug deswegen vor vom Katasteramt eine Grenzverlaufsfeststellung durchführen zu lassen.

   Nach der Entfernung des Bewuchses um das Kreuz herum konnte festgestellt werden, dass nach dem Verlauf der Bürgersteigsbegrenzung zu urteilen, die Grenze diagonal durch den Sockel des Kreuzes verläuft (siehe Anhang). Ob die Grenze tatsächlich am Rand des Bürgersteiges entlang verläuft ist anzunehmen aber nicht sicher. Wenn dieser Grenzverlauf von der Verwaltung anerkannt wird möge sie sich mit dem Eigentümer zwecks Übernahme der Kosten einer Restaurierung einigen oder die Kosten in Gänze übernehmen.

   Anderenfalls wäre tatsächlich eine Grenzverlaufsfeststellung auf Kosten der Gemeinde erforderlich. Auch danach wäre sich mit dem angrenzenden Eigentümer über die Verteilung der Kosten für eine Restaurierung zu einigen.