Ergebnisse vom 9.2.2014

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Ergebnisse der Beselicher Ortsteile

Weilburger Tageblatt - 8.2.14 Der ganze Bericht zur Bürgermeisterwahl
WT-8.2.14 Entscheidung fällt am 23.2.14.[...]
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Warum unterstützen wir Michael Franz?

 

Die Bürgerliste Beselich (BLB) hatte sich vor einigen Wochen zusammen mit der Neuen Mitte auf die Suche nach einem eigenen unabhängigen Bürgermeisterkandidaten gemacht. Eine geeignete Person, die eine leitende Funktion in der Verwaltung einer Kommune im Kreis Limburg-Weilburg hat, wurde auch gefunden, allerdings lehnte diese eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Beselich ab.

 

Danach führte man, bis auf Axel Schwenk, mit dem man keinen passenden Termin fand, Gespräche mit allen anderen Kandidaten. Die Fraktion der Bürgerliste hatte sich danach in ihrer letzten Sitzung noch einmal eingehend mit den vier Bewerbern für die bevorstehende Bürgermeisterwahl beschäftigt. Wie die Bürgerliste bereits (in der Presse) verlauten ließ, sollte es ein Kandidat sein, der über eine umfassende Verwaltungserfahrung verfügt, damit eine Abhängigkeit von Verwaltungsmitarbeitern in fachlicher Hinsicht ausgeschlossen ist. Die Erfüllung dieser  Anforderung ist nach Meinung der BLB auch wichtig, um die Verwaltung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger führen zu können. Es ist ebenso wichtig, dass der neue Bürgermeister aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Kompetenz in der Lage ist, seine Aufgaben unter Einbindung aller Ressourcen zeitnah zu erledigen.

 

Eine Garantie, ein guter Bürgermeister zu werden, gibt es für keinen Kandidaten, wer aber bereits einschlägige Verwaltungserfahrung hat, bringt dafür die besten Voraussetzungen mit.


Die Fraktion der BLB hat das Ergebnis ihrer Beratungen ihren Mitgliedern vorgestellt und ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Meinung zu diesem wichtigen Thema zu äußern. Die Mitglieder waren ebenfalls der Ansicht, Michael Franz zu unterstützen, weil er ihren Vorstellungen am nächsten kommt. Ihm traut man am ehesten zu, effiziente und moderne Verwaltungsstrukturen einzuführen.

Dass der parteilose Michael Franz ein Kandidat der CDU ist, hat für uns eine untergeordnete Bedeutung. Wir unterstützen keinen Kandidaten der CDU, sondern einen Kandidaten, der langjährige Erfahrung in der Verwaltung nachweisen kann und somit die höchst mögliche Kompetenz mitbringt.

Die Beselicher Bürger können unter vier Kandidaten wählen. V.l. Herr Schwenk (Piratenpartei), Herr Stupinski (SPD), Frau Müller-Wendt, Herr Franz (Unterstützung von CDU und BLB)
Michael Franz stellt sich als Kandidat vor.
NNP-23.1.14 BLB Pressebericht Franz.pdf
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Ausführlicher Bericht zur Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Obertiefenbach
NNP-1.2.14-Bericht zur Podiumsdiskussion[...]
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Reaktion auf Wahrheitsklitterung des Kandidaten Stupinski

Während der Podiumsdiskussion in Obertiefenbach äußerte Stupinski:

Er wollte dafür sorgen, dass in der Frage der Schulspatzen alle Fraktionen solidarisch seien. Er bemängelte, dass es Kräfte gegeben habe, die seinerzeit gegen einen Ausbau gewesen seien. Als JVA-Beamter wisse er, was passiere, wenn die Gesellschaft sich nicht genügend um die jungen Menschen kümmere.

 

Da der zweite Satz in dieser Aussage nicht der Wahrheit entspricht, haben wir folgenden Leserbrief veröffentlicht:

Leserbrief zum Bericht der NNP vom 1.2.14

Die Beselicher haben die Wahl

Während der Podiumsdiskussion behauptete Herr Stupinski, es habe Kräfte gegeben, die gegen einen Ausbau der Schulspatzenräume gewesen seien. Da dies absolut nicht der Wahrheit entspricht, stellt sich die Frage, ob seine Äußerung nun unter Demagogie oder unter Wahrnehmungsstörung abzulegen ist. Tatsache ist, dass alle Fraktionen den Wunsch der Schulspatzen nach mehr Räumlichkeiten unterstützt haben. Die Art und Weise, wie dies geschehen sollte, war allerdings strittig. Immerhin sollten nach ersten Berechnungen über 300.000,- € für den Umbau von ca. 100 qm vorhandenen Raumes ausgegeben werden. Dass es letztlich dann doch nur etwas über 80.000,- € wurden, ist den Stimmen der BLB und CDU zu verdanken, die eine Kostendeckelung beantragt hatten. Trotzdem konnten damit die Wünsche der Schulspatzen voll erfüllt werden. Herr Stupinski muss also in dieser Frage nicht mehr für Solidarität unter den Fraktionen sorgen, weil bereits vorhanden. Wie er allerdings die Fraktionen generell näher zusammenbringen will, wenn er es mit den Realitäten nicht so genau nimmt, ist fraglich.

Interessant dürfte auch sein, wie sich Herr Stupinski die Ansiedlungspolitik für das Investzentrum einmal vorstellt. Nach welchen Kriterien würde er eine Vorauswahl treffen. Legt er, nachdem er noch vor drei Jahren die Firma Woolrec bis zuletzt eifrig unterstützte, mittlerweile andere Maßstäbe für eine Ansiedlung an?

Litzinger

BLB-Fraktionsvorsitzender

Wie nicht anders zu erwarten, hat Herr Heil gleich mit einem Leserbrief reagiert und der BLB Gängelung vorgeworfen. Dazu können wir nur entgegnen: Wenn Herr Heil den verantwortungsvollen Umgang mit Steuerngeldern einer Gängelung gleichsetzt, sagen wir nur, ok dazu stehen wir!

Weitere Zitate von Herrn Stupinski:

  • Er wolle die Gräben zwischen den Fraktionen zuschütten und das Klima im Rathaus verbessern, sagt Rudolf Stupinsky.
  • Fußball ist eine Schule fürs Leben, findet er. "Da geht es um Führung, Unterordnung und Gemeinschaft." Da lerne man, für die Gemeinschaft zu arbeiten. Dieser Teamgeist fehlt nach Ansicht des SPD-Manns in der Beselicher Politik.
  • Stupinski: „Wir müssen uns leider auch teilweise mit Dingen befassen, die meiner Ansicht nach mit irgendwelchen kommunalpolitischen Profilneurosen oder sonstigen Gegebenheiten zu tun haben. Wir sollten mehr zur Sacharbeit zurückkommen.“

Wie will Herr Stupinski die Gemeindevertreter zusammenbringen, wenn er gleichzeitig Gemeindevertretern Profilneurosen und fehlenden Teamgeist vorwirft und damit weiter spaltet.

Offensichtlich strebt er analog seinem Beispiel aus der Fußballwelt folgendes Szenario an: er führt, andere ordnen sich unter und dies ist dann die ideale Gemeinschaft.

Er möchte wieder gerne „Beselicher Verhältnisse“, in denen vermutlich kritische Fragen und Auseinandersetzungen auf sachlicher Ebene nicht vorkommen.

Der SPD-Vositzende Jahn versucht immer wieder die BLB als königstreu zur CDU zu beschreiben. Ein allzu durchsichtiges Manöver!

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Michael Jahn, sprach in seinem Leserbrief (vom 30.01.2014) zu einer Pressemitteilung der Bürgerliste, in der sie ankündigt, den parteilosen Bürgermeisterkandidaten der CDU zu unterstützen, von Königstreue der BLB zur CDU. Ferner ist er der Meinung, dass wir in der Gemeindeverwaltung genug "Verwaltungsmenschen" haben.

 

Dazu haben wir folgende Antwort gegeben:

Leserbrief zum Lesebrief von Michael Jahn in der NNP „Verwaltungsmenschen haben wir genug“, vom 30. Januar 2014 – Norbert Bandur

 

Dass Herr Jahn mittels eines Leserbriefes, mit konstruierten und an den Haaren herbeigezogen Plattitüden, an die Öffentlichkeit treten würde, war zu erwarten. Es ist aber schlichtweg der Versuch einer Wählertäuschung. Jemand mit Erfahrung in der Verwaltung, wie Michael Franz, ist nicht zwangsläufig ein „Verwaltungsmensch“. Diese im Kontext des Leserbriefes negativ besetzte Bezeichnung lässt sich natürlich im vorliegenden Zusammenhang allzu einfach verwenden. Erfahrungen in der Verwaltung bringen allerdings, bezogen auf die Situation in Beselich, wichtige Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters mit. Dass im Beselicher Rathaus modernere und effizientere Verwaltungsstrukturen vonnöten sind, zeigt die von allen Fraktionen angestoßene Organisationsüberprüfung.

Über die von Jahn genannten Kriterien hinaus hat die Fraktion der Bürgerliste (BLB) selbstredend noch weitere Kriterien akribisch diskutiert und bewertet. Bei den meisten konnte auch hier Michael Franz punkten.

Noch ein Wort zur Königstreue: Wenn Herr Jahn besser aufgepasst hätte, und davon bin ich bisher immer ausgegangen, hätte er feststellen müssen, dass es in der Vergangenheit durchaus unterschiedliche Meinungen zwischen BLB und CDU gegeben hat, die sich auch in einem gegensätzlichen Abstimmungsverhalten gezeigt haben.